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	<title>Isbarysche Güterdirektion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-09-25T13:15:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Steinschaler Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.steinschalerwiki.at/index.php?title=Isbarysche_G%C3%BCterdirektion&amp;diff=2915&amp;oldid=prev</id>
		<title>Screenfire: 1 Version importiert</title>
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		<updated>2026-02-02T14:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version importiert&lt;/p&gt;
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				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;1&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. Februar 2026, 16:49 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-notice&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;&lt;div class=&quot;mw-diff-empty&quot;&gt;(kein Unterschied)&lt;/div&gt;
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		<author><name>Screenfire</name></author>
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		<id>https://www.steinschalerwiki.at/index.php?title=Isbarysche_G%C3%BCterdirektion&amp;diff=2914&amp;oldid=prev</id>
		<title>quelle&gt;Weiss am 17. Januar 2015 um 10:49 Uhr</title>
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		<updated>2015-01-17T10:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Isbary´sche Güterdirektion, ein Forstbetrieb im Wandel der Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wunderschönen Kulturlandschaft des Dirndltales wird seit jeher durch die Arbeit der&lt;br /&gt;
Pielachtaler Bauern in kleineren und größeren Betrieben erhalten. Der größte land &amp;amp;&lt;br /&gt;
forstwirtschaftliche Betrieb im Dirndltal ist die Isbary´sche Güterdirektion. Der heutige&lt;br /&gt;
Forstbetrieb ist historisch gewachsen. Das Hauptrevier mit rund 2400 ha liegt im oberen&lt;br /&gt;
Pielachtal im Gemeindegebiet von Schwarzenbach an der Pielach. Markante Punkte im&lt;br /&gt;
Revier sind der höchste Berg des Bezirkes St. Pölten Land das Hennesteck mit 1334 Meter&lt;br /&gt;
und der Ursprung der Pielach mit ihrem Quellgebiet. Neben dem Holz war in früherer Zeit&lt;br /&gt;
auch der Bergbau im oberen Pielachtal ein großer Arbeitgeber. Bis zu 150 Bergknappen&lt;br /&gt;
waren im Mittelalter am Schwarzenberg beim Bleiglanz Abbau mit eigener Verhüttung vor&lt;br /&gt;
Ort beschäftigt. Die Stollen sind heute längst verfallen, aber deren Anzahl lässt auf eine rege&lt;br /&gt;
Arbeitstätigkeit schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert kam es durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft im ganzen Land&lt;br /&gt;
zur Abwanderung vieler bäuerlicher Familien in die Städte besonders aus den Berggebieten.&lt;br /&gt;
So auch im oberen Pielachtal. Die damaligen Besitzer vergrößerten ihren Grundbesitz zu&lt;br /&gt;
seiner heutigen Ausdehnung. Dabei haben sie sich aber offensichtlich übernommen und&lt;br /&gt;
mussten schließlich das gesamte Gut 1910 an den Fürsten Liechtenstein verkaufen. Durch&lt;br /&gt;
diesen kam der Besitz 1913 an Baron Rudolf Isbary, den Großvater der heutigen Gutsherrin&lt;br /&gt;
Eva Windisch-Graetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Holz auch vor Ort zu Schnittware verarbeiten zu können, wurde um 1920 ein&lt;br /&gt;
Sägewerk mit einer zwei Gatter Säge errichtet. Die Säge wurde durch ein Wasserkraftwerk&lt;br /&gt;
mit einer Francis Spiralturbine angetrieben, in Trockenperioden durch einen Dieselmotor mit&lt;br /&gt;
100 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Zeit hatte die Isbary´sche Güterdirektion bis zu 80 Mitarbeiter. Im Sägerwerk waren&lt;br /&gt;
ca 25 Arbeiter beschäftigt. Da es damals noch keine Forststraßen gab, wurde das geschlägerte&lt;br /&gt;
Holz entweder mit Pferden gerückt, oder mit Holzriesen zu Tal bis zur Pielachklause&lt;br /&gt;
gefördert, von wo es dann geschwemmt wurde. Da der Bau der Holzriesen häufig ein Drittel&lt;br /&gt;
des eingeschlagenen Holzes benötigte und die Bringung sehr gefährlich war, wurden gleich&lt;br /&gt;
sehr große Bestände, ganze Hänge abgeholzt und zu Tal befördert. Dadurch kam es zu&lt;br /&gt;
ökologischen Schäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze Bergrücken waren dem Wetter ausgeliefert. Die Folge waren&lt;br /&gt;
Auswaschungen und Erosionen. In diesen Bereichen zeigt der Wald heute noch schlechtere&lt;br /&gt;
Zuwächse und der Holzertrag ist geringer. Auf der West Flanke des Hennesteck zeugt noch&lt;br /&gt;
heute die Flurbezeichnung „ Kempriese“ von so einem Bauwerk, die letzte Riese, deren&lt;br /&gt;
Errichtung hohe Fachkenntnisse bedurfte, wurde im Jahre 1954 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Letzte Holzriese 1954, (Symbolfoto)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in unserer Gegend in Generationen harter Arbeit gewachsenen land- und&lt;br /&gt;
forstwirtschaftlichen Strukturen können am besten mit nachhaltiger Forstwirtschaft und&lt;br /&gt;
flächendeckender Grünlandbewirtschaftung, die es im Dirndltal ohne Viehhaltung nicht geben&lt;br /&gt;
kann, erreicht werden. Hierzu gehört auch die Erhaltung alter Höfe mit deren Gebäuden, die&lt;br /&gt;
heute vermietet werden können. Im Pielachtal sind seit jeher die Forst und Landwirtschaft&lt;br /&gt;
eine wichtige Basis und die Grundlage dafür, dass unsere Gegend für alle Menschen eine&lt;br /&gt;
lebenswerte Umwelt mit einer hohen Wohlfahrtswirkung darstellt. Niedrigere Produktpreise&lt;br /&gt;
und ansteigende Betriebsmittelpreise machen es nicht leichter, dies alles auch zukünftig&lt;br /&gt;
leisten zu können Die ständige Bewegung und Veränderung kann der Land und Forstwirt&lt;br /&gt;
durch sein Handeln positiv oder negativ beeinflussen. Hierbei spielt es keine Rolle ob es sich&lt;br /&gt;
um einen kleinen oder einen größeren Betrieb handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Revitalisiertes Bauernhaus „Hinterstaff“&lt;br /&gt;
Es scheint so, dass in der Forstwirtschaft auch längerfristig durch den Trend zum&lt;br /&gt;
ökologischen Bauen und zu Biomasseheizwerken weiterhin positiv in die Zukunft geblickt&lt;br /&gt;
werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text und Fotos: Friedrich Hardegg (2012) als Betrag zum Dirndltalbuch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>quelle&gt;Weiss</name></author>
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