Klimaschädliche Gase bei Lebensmittel - CO2e: Unterschied zwischen den Versionen

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== CO₂e bei Lebensmitteln ==
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Die Berechnung umfasst den gesamten Lebensweg eines Lebensmittels (Lebenszyklusanalyse), unter anderem:
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* Anbau bzw. Tierhaltung
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== Fazit ==
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CO₂e ist heute die wichtigste Kennzahl, um die Klimawirkung von Lebensmitteln und Speisen vergleichbar zu machen. Sie zeigt nicht nur den Ausstoß von Kohlendioxid, sondern berücksichtigt alle wesentlichen Treibhausgase und ermöglicht so eine realistische Bewertung des Klimaeinflusses.
CO₂e ist heute die wichtigste Kennzahl, um die Klimawirkung von Lebensmitteln und Speisen vergleichbar zu machen. Sie zeigt nicht nur den Ausstoß von Kohlendioxid, sondern berücksichtigt alle wesentlichen Treibhausgase und ermöglicht so eine realistische Bewertung des Klimaeinflusses.



Aktuelle Version vom 4. August 2026, 14:43 Uhr

Was bedeutet CO₂e?

CO₂e steht für CO₂-Äquivalente (Kohlendioxid-Äquivalente). Die Kennzahl beschreibt die gesamte Klimawirkung eines Produktes, einer Speise oder einer Tätigkeit.

Dabei werden nicht nur die Emissionen von Kohlendioxid (CO₂) berücksichtigt, sondern auch andere klimawirksame Treibhausgase wie Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O). Da diese Gase unterschiedlich stark zur Erderwärmung beitragen, werden sie entsprechend ihres Treibhauspotenzials in eine gemeinsame Einheit – die CO₂-Äquivalente – umgerechnet.

Warum CO₂e statt nur CO₂?

Alle Lebensmittel verursachen nur einen Teil ihrer Klimawirkung durch Kohlendioxid. Insbesondere in der Landwirtschaft entstehen erhebliche Mengen an Methan und Lachgas. Durch die Angabe in CO₂e werden alle relevanten Treibhausgase mit Bezug auf Ihre Klimawirkung auf CO2 umgerechnet und zusammengefasst. Damit wird die tatsächliche Klimaauswirkung präziser dargestellt.

CO₂e bei Lebensmitteln

Lokale Ernte ohne Transport-CO2 - Erntescheibtruhe im Herbst
Lokale Ernte ohne Transport-CO2 - Erntescheibtruhe im Herbst

Die Berechnung umfasst den gesamten Lebensweg eines Lebensmittels (Lebenszyklusanalyse), unter anderem:

  • Anbau bzw. Tierhaltung
  • Herstellung und Verarbeitung
  • Verpackung
  • Transport (regional oder aus der Ferne)
  • Lagerung (mit oder ohne Tiefkühlung)
  • Zubereitung

Je nach Berechnung können auch Entsorgung und Lebensmittelverluste berücksichtigt werden.

Warum unterscheiden sich die Werte?

Der CO₂e-Wert eines Gerichts hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise von:

  • den verwendeten Zutaten,
  • deren Herkunft,
  • saisonale oder Lagerware,
  • der Produktionsweise (konventionell oder biologisch),
  • den Transportwegen und Transportart (ganz schlecht Flug),
  • dem Energieeinsatz bei Verarbeitung und Zubereitung sowie
  • der Portionsgröße.

Deshalb sind CO₂e-Angaben in Speisekarten oder Vergleichen meist Richtwerte.

Fazit

Himmelstreppe vopn vorne
Himmelstreppe vopn vorne

CO₂e ist heute die wichtigste Kennzahl, um die Klimawirkung von Lebensmitteln und Speisen vergleichbar zu machen. Sie zeigt nicht nur den Ausstoß von Kohlendioxid, sondern berücksichtigt alle wesentlichen Treibhausgase und ermöglicht so eine realistische Bewertung des Klimaeinflusses.


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