Beispiele für klimaschonende Speisen

Aus Steinschaler Wiki
Version vom 27. Juli 2026, 12:30 Uhr von RS (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Genuss mit Wirkung

Die Steinschaler Naturküche bietet Ihren Gästen eine Vielzahl an köstlichen, pflanzlichen Gerichten. Sie werden begeistert sein. Hier einige Beispiele zur Erläuterung. Die klimaschonenden Co2 Ersparnisse werden durch Co2e dargestellt. Co2e inkludiert neben Kohlendioxid auch andere entstehende klimaschädliche Gase wie zum Beispiel Lachgas und Methan.

Wildkräuterlasagne - konventionelle Lasagne

Unsere vegane Wildkräuterlasagne zeigt, dass nachhaltiger Genuss kein Verzicht ist, sondern eine neue kulinarische Entdeckung.

Gericht CO₂e pro Portion* Einsparung
Konventionelle Lasagne mit Rindfleisch ca. 4,5 kg CO₂e
Vegane Wildkräuterlasagne ca. 0,8 kg CO₂e − 82 %

Mit jeder Portion unserer veganen Wildkräuterlasagne werden gegenüber einer klassischen Lasagne mit Rindfleisch rund 3,7 kg CO₂e eingespart. Das entspricht ungefähr den Treibhausgasemissionen einer 20–25 km langen Autofahrt mit einem durchschnittlichen Pkw.

Unsere Wildkräuter stammen – je nach Saison – aus den hoteleigenen Naturgärten oder aus der Region. Zusammen mit saisonalem Gemüse und kurzen Transportwegen wird die Klimabilanz zusätzlich verbessert.

Nachhaltigkeit bedeutet nicht Verzicht. Sie eröffnet neue Geschmackswelten und macht bewusstes Genießen zu einem besonderen Erlebnis.

* Die angegebenen Werte sind Richtwerte auf Basis veröffentlichter Lebenszyklusanalysen (CO₂-Äquivalente) für eine Restaurantportion. Die tatsächlichen Emissionen variieren je nach Rezept, Zutaten, Herkunft und Portionsgröße.

Vegane Wildkräutersuppe - Rindssuppe mit Leberknödel

Auch bei Suppen zeigt sich, wie stark die Auswahl der Zutaten die Klimabilanz beeinflusst.

Gericht Geschätzter CO₂e-Wert pro Portion* Klimawirkung
Rindssuppe mit Leberknödel ca. 0,9–1,5 kg CO₂e vergleichsweise hoch
Vegane Wildkräutersuppe ca. 0,15–0,35 kg CO₂e deutlich niedriger

Eine Portion vegane Wildkräutersuppe verursacht damit voraussichtlich rund 70–85 % weniger Treibhausgasemissionen als eine Rindssuppe mit Leberknödel.

Der wesentliche Unterschied entsteht durch die tierischen Zutaten der Rindssuppe. Rindfleisch zählt aufgrund der Rinderhaltung, des Flächenbedarfs und der entstehenden Methanemissionen zu den Lebensmitteln mit besonders hoher Klimawirkung. Pflanzliche Zutaten wie Gemüse, Erdäpfel und Kräuter weisen in der Regel wesentlich geringere Emissionen auf. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Die vegane Wildkräutersuppe verbindet daher eine deutlich bessere Klimabilanz mit einem eigenständigen kulinarischen Erlebnis. Saisonale Wildkräuter bringen abwechslungsreiche Aromen auf den Teller und zeigen, dass nachhaltiges Essen keinen Verzicht bedeutet.

Nachhaltigkeit eröffnet neue Geschmackswelten – sie nimmt dem Genuss nichts weg, sondern bereichert ihn.

* Richtwerte für eine Restaurantportion von etwa 300 bis 350 ml. Für die Rindssuppe wurde ein Leberknödel sowie eine aus Rindfleisch beziehungsweise Rinderknochen hergestellte Brühe angenommen. Die tatsächlichen Werte hängen vom Rezept, der Größe des Knödels, der Herkunft der Zutaten, der Zubereitung und der Zuordnung der Emissionen zu Fleisch, Knochen und Innereien ab. Als Vergleichswert für Gemüsesuppe werden in Produktbilanzen beispielsweise rund 1,25 kg CO₂e pro Kilogramm Suppe ausgewiesen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}